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Pfarrei St. Bartholomäus Bad Brückenau
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> Ministranten
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Hallo, liebe Mädchen und Jungen!
Die Ministranten von St. Bartholomäus sind eine tolle Truppe von 39 Jungen und Mädchen, die als Hauptaufgabe den Ministrantendienst versehen. Hast du Lust, bei uns mitzumachen? Du bist bei uns herzlich willkommen, denn die Ministranten von St. Bartholomäus sind eine offene Gemeinschaft. Wir freuen uns auf Dich. Link zur wkw-Gruppe Ministranten Bad Brückenau: hier.
Unsere Oberministranten sind:
Lena Müller, Marina Übelacker, Rebecca Ehrensberger, Julia Spahn, Daniel Beck, Chris Nagy, Markus Rüttiger.
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Soll das ein Witz sein?!?
Verbindet
man mit Kirche nicht oftmals alte Traditionen und Sitten?! Was ist denn
bitteschön für Kinder und Jugendliche an Kirche und Glauben noch
anziehend? So oder so ähnlich werden wahrscheinlich gerade in unserer
Gesellschaft nicht wenige denken. |
Nein, Du etwa nicht?! Nun ja, Du bist immerhin schon auf der Seite der
Ministranten aus Bad Brückenau hängen geblieben, was uns sehr
freut. Im folgenden wollen wir Dir nun
vorstellen, was "Mini sein" eigentlich bedeutet?! Ist es
nur Sonntag für Sonntag der einfach Altardienst oder steckt dahinter doch
mehr?!
Sind es vielleicht gerade die Minis, die den Gottesdienst abwechslungsreich
und "erkennbar anders" gestalten?! Überzeuge Dich selbst...
Aus wissenschaftlicher Sicht...
Schlägt man den Begriff "Ministrant" (auch
Messdiener, oder einfach Mini) einmal in einem Lexikon nach, so
erfährt man, dass der Begriff aus dem Lateinischen (lat. ministrare)
kommt und dienen, bedeutet.
Ministrantinnen und Ministranten sind also sozusagen Altardiener, die vor
allem in der römisch-katholischen Kirche ihren Dienst nachgehen. Aber auch
in machen anderen christlichen Kirchen werden teils Ministranten eingesetzt.
Aus historischer Sicht...
Die Wurzeln der Ministrantentätigkeit - Unterstützung des
Priesters im Gottesdienst - gehen bis ins erste Jahrhundert zurück. Die
Aufgaben, aus denen später der Dienst der Ministranten hervorgeht, wurden
von den Akolythen (Altardienern) übernommen. Diese brachten die Gaben
zum Altar und halfen dem Priester bei der Feier der Eucharistie.
Ab dem 8. Jahrhundert wurde der Ministrantendienst in der Messe
unerlässlich. Aufgrund der "Feier von Privatmessen" in denen der Priester
dortmals die Messe ohne die Gemeinde las, war die Anwesendheit "mindestens
eines Ministranten" vorgeschrieben. Dieser hatte sowohl den Priester zur
Hand zugehen, als auch die Gemeinde zu vertreten.
Aus aktueller Sicht...
Die Bedeutung der Ministranten für den reibungslosen
Ablauf der Eucharistie ist nach wie vor unanfechtbar und im Grunde über die
Jahrhunderte hinweg fast annähernd gleich geblieben.
Doch hinsichtlich ihrem Selbstverständnis hat sich einiges gewandelt.
Heute beschränkt sich das Ministrant-Sein nicht mehr nur auf den
liturgischen Dienst im Gottesdienst. Ministranten sind ein wesentlicher
Bestandteil der kirchlichen Jugendarbeit geworden. Egal, ob bei
Gruppenstunden, auf Zeltlagern oder Bergfreizeiten oder aber als
Sternsinger, Ministranten prägen, dass Bild einer jungen Kirche.
Was wirklich interessant ist... - ...gab es bis Anfang der 70er Jahre hauptsächlich
männliche Ministranten, setzte sich seitdem der westliche Trend durch und
weibliche Messdiener durften endlich dem Dienst am Altar nachgehen.
Wahnsinn an der ganzen Sache ist jedoch, dass erst Anfang der 90er Jahre
seitens des Vatikans der Dienst von Ministrantinnen offiziell
bestätigt wurde. - ...ferner gilt der Dienst am Altar schon lange
nicht mehr als Vorbereitung auf das Priesteramt. - ...der Altersdurchschnitt in manchen Gottesdiensten
wäre ohne die Ministranten leider - nicht selten - wirklich sehr
hoch. Doch nur eine junge Kirche ist eine überlebensfähige Kirche.
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