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Hallo, liebe Mädchen und Jungen!

Die Ministranten von St. Bartholomäus sind eine kleine, aber feine Gruppe von 10 Jungen und Mädchen, die als Hauptaufgabe den Ministrantendienst versehen.

Hast du Lust, bei uns mitzumachen?

Du bist bei uns herzlich willkommen, denn die Ministranten von St. Bartholomäus sind eine offene Gemeinschaft. Wir freuen uns auf Dich.
Link zur wkw-Gruppe Ministranten Bad Brückenau: hier.

Unsere Oberministranten sind:

Nils Dernbach, Janik Veit

Mini sein ist in...

Soll das ein Witz sein?!?

Verbindet man mit Kirche nicht oftmals alte Traditionen und Sitten?! Was ist denn bitteschön für Kinder und Jugendliche an Kirche und Glauben noch anziehend? So oder so ähnlich werden wahrscheinlich gerade in unserer Gesellschaft nicht wenige denken.
Nein, Du etwa nicht?! Nun ja, Du bist immerhin schon auf der Seite der Ministranten aus Bad Brückenau hängen geblieben, was uns sehr freut. Im folgenden wollen wir Dir nun vorstellen, was "Mini sein" eigentlich bedeutet?! Ist es nur Sonntag für Sonntag der einfach Altardienst oder steckt dahinter doch mehr?! Sind es vielleicht gerade die Minis, die den Gottesdienst abwechslungsreich und "erkennbar anders" gestalten?! Überzeuge Dich selbst...

Aus wissenschaftlicher Sicht...

Schlägt man den Begriff "Ministrant" (auch Messdiener, oder einfach Mini) einmal in einem Lexikon nach, so erfährt man, dass der Begriff aus dem Lateinischen (lat. ministrare) kommt und dienen, bedeutet.
Ministrantinnen und Ministranten sind also sozusagen Altardiener, die vor allem in der römisch-katholischen Kirche ihren Dienst nachgehen. Aber auch in machen anderen christlichen Kirchen werden teils Ministranten eingesetzt.

Aus historischer Sicht...

Die Wurzeln der Ministrantentätigkeit - Unterstützung des Priesters im Gottesdienst - gehen bis ins erste Jahrhundert zurück. Die Aufgaben, aus denen später der Dienst der Ministranten hervorgeht, wurden von den Akolythen (Altardienern) übernommen. Diese brachten die Gaben zum Altar und halfen dem Priester bei der Feier der Eucharistie.
Ab dem 8. Jahrhundert wurde der Ministrantendienst in der Messe unerlässlich. Aufgrund der "Feier von Privatmessen" in denen der Priester dortmals die Messe ohne die Gemeinde las, war die Anwesendheit "mindestens eines Ministranten" vorgeschrieben. Dieser hatte sowohl den Priester zur Hand zugehen, als auch die Gemeinde zu vertreten.

Aus aktueller Sicht...

Die Bedeutung der Ministranten für den reibungslosen Ablauf der Eucharistie ist nach wie vor unanfechtbar und im Grunde über die Jahrhunderte hinweg fast annähernd gleich geblieben.
Doch hinsichtlich ihrem Selbstverständnis hat sich einiges gewandelt.
Heute beschränkt sich das Ministrant-Sein nicht mehr nur auf den liturgischen Dienst im Gottesdienst. Ministranten sind ein wesentlicher Bestandteil der kirchlichen Jugendarbeit geworden. Egal, ob bei Gruppenstunden, auf Zeltlagern oder Bergfreizeiten oder aber als Sternsinger, Ministranten prägen, dass Bild einer jungen Kirche.
Was wirklich interessant ist...
- ...gab es bis Anfang der 70er Jahre hauptsächlich männliche Ministranten, setzte sich seitdem der westliche Trend durch und weibliche Messdiener durften endlich dem Dienst am Altar nachgehen.
Wahnsinn an der ganzen Sache ist jedoch, dass erst Anfang der 90er Jahre seitens des Vatikans der Dienst von Ministrantinnen offiziell bestätigt wurde.
- ...ferner gilt der Dienst am Altar schon lange nicht mehr als Vorbereitung auf das Priesteramt.
- ...der Altersdurchschnitt in manchen Gottesdiensten wäre ohne die Ministranten leider - nicht selten - wirklich sehr hoch. Doch nur eine junge Kirche ist eine überlebensfähige Kirche.

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